Dachzelte fürs Auto: Was sie können, was sie kosten

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Wie teuer ist ein Dachzelt?

Wasserdicht, robust und pflegeleicht – das sind die Minimalanforderungen an ein Dachzelt. Mindestens 600 Euro für ein Zwei-Personen-Zelt sollten Sie deshalb investieren. Wer mehr Komfort etwa bei Belüftung oder Aufbau will, muss mit einem vierstelligen Betrag rechnen. Die Kosten für Dachträger (siehe unten), Matratzen und weitere Wünsche noch hinzu.

Wie befestige ich ein Dachzelt?

Um das Dachzelt zu befestigen, benötigen Sie zunächst einen Dachträger (ein Gepäckträger, der auf dem Dach angebracht wird). Viele Autohersteller haben passende Modelle im Angebot. Auch im Zubehörhandel finden Sie eine große Auswahl. Wichtig: Das Dachzelt muss zum Dachträger passen – denn daran wird das Zelt montiert. Die Maximallast des Dachträgers muss das Gewicht des Zelts aushalten.

Am Boden des Dachzelts finden Sie Profilschienen. Mit entsprechenden Beschlägen verbinden Sie das Zelt mit dem Dachträger.

Je nach Ausstattung des Zelts bauen Sie es mit einer Kurbel auf oder es stellt sich mit Hilfe von Gasdruckdämpfern selbständig auf. In der Regel wird eine Leiter mitgeliefert, die Sie dann in ihrer Halterung anbringen.

Warum ist die zulässige Dachlast so wichtig?

Wer sich für ein Dachzelt interessiert, sollte unbedingt die zulässige Dachlast des Autos beachten. Sie ist in der Betriebsanleitung angegeben. Ist beispielsweise nur eine Dachlast von 75 kilogram erlaubt, dann bedeutet dieser Wert: Was auch immer Sie auf dem Dach anbringen und transportieren wollen – das Gesamtgewicht darf diese 75 kilogram nicht überschreiten. Andernfalls erhöht sich der Schwerpunkt Ihres Autos zu stark und es entwickelt gefährliche Fahreigenschaften – ein Verstoß gegen die so genannte Ladungssicherungspflicht, der mit einer Strafe von bis zu 200 Euro und einem Punkt in Flensburg geahndet werden kann.

Der Dachlast-Grenzwert gilt allerdings nur während der Fahrt – im Stand hält Ihr Autodach ein Vielfaches an Gewicht aus.

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