Hat die Afrikanische Schweinepest Niedersachsen erreicht? Das niedersächsische Landesamt für Lebensmittelsicherheit hat in einem Schweinebetrieb im Emsland die Tierseuche nachgewiesen. Der Verdacht muss noch bestätigt werden. aus den Rubriken Gesellschaft mit Audio vom 2. Juli 2022

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Bild: DPA | Sina Schuldt

  • Zuständige niedersächsische Behörde hat Befund vorgelegt
  • Bestätigung durch Bundesbehörde steht noch aus
  • Landwirtschaftsministerin will sich auf Pressekonferenz äußern

In einem Schweinebetrieb im Landkreis Emsland ist die Afrikanische Schweinepest nachgewiesen worden. Der Befund des Landesamtes für Verbraucherschutz und Lebensmittelsicherheit (Laves) liege vor, teilte das Landwirtschaftsministerium in Hannover mit.

Die Untersuchungsergebnisse der zuständigen Bundesbehörde, dem Friedrich-Loeffler-Institut (FLI), stehen aber noch aus. Die niedersächsische Landwirtschaftsministerin Barbara Otte-Kinast (CDU) will dazu eine Pressekonferenz geben. Nähere Details zu dem Betrieb sind nicht bekannt.

Laut LAVES betrifft die Tierseuche ausschließlich Wild- und Hausschweine. Sie endet für Schweine meist tödlich. Für den Menschen ist die Erkrankung aber ungefährlich. Sie wird weder durch Verzehr von Schweinefleisch, noch über Tierkontakt auf Menschen übertragen.

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Dieses Thema im Programm:
Bremen Eins, Nachrichten, 2. Juli 2022, 9 Uhr

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